| Prof. Andreas Büsch | Kath. Fachhochschule Mainz |
Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten
Die nachfolgende kommentierte Liste versteht sich als unverbindliche Empfehlung; die Reihenfolge ist allerdings willkürlich - vom allgemeinsten und kleinsten "Einsteiger-Werk" zu speziellen Detailfragen. Zwangsläufig erfordert das Durcharbeiten eines solchen Buches zusätzliche Zeit, die sich aber bei den ausgwählten Titeln unmittelbar wieder bezahlt macht.
Mit den rein formalen Anleitungen ist es allerdings durchweg nicht getan: Selbst- und Zeitmanagement sind ein zentrales Thema bei der Organisation des Studiums und den darin vorkommenden schriftlichen Arbeiten.
- Niederhauser, Jürg (2006): Duden - die schriftliche Arbeit. Ein Leitfaden zum Schreiben von Fach-, Seminar- und Abschlussarbeiten in der Schule und beim Studium ; Literatursuche, Materialsammlung und Manuskriptgestaltung mit vielen Beispielen. 4. Aufl. Mannheim: Dudenverlag. ISBN 978-3-411-04233-3.
- Standop, Ewald (2008): Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 18., durchges. und verb. Aufl. Heidelberg: Quelle und Meyer (Uni-Taschenbücher UTB Interdisziplinär, 272). ISBN 3-494-02022-1.
- Karmasin, Matthias; Ribing, Rainer (2007): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Haus- und Seminar-arbeiten, Magisterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen. Wien: WUV (UTB Arbeitshilfen, 2774). ISBN 9-783-82522-774-6.
- Boeglin, Martha (2007): Wissenschaftlich arbeiten Schritt für Schritt. Gelassen und effektiv studieren. Paderborn: Fink. ISBN 978-3-8252-2927-6
- Bohl, Thorsten (2005): Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Pädagogik. Arbeitsprozess, Referate, Hausarbeiten, mündliche Prüfungen und mehr … Weinheim: Beltz (Beltz-Pädagogik, 17). ISBN 978-3-407-25355-2
- Eco, Umberto (2007): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. UTB 12. Aufl. ISBN 978-3-825-21512-5.
- Esselborn-Krumbiegel, Helga (2007): Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. 3., überarb. Aufl. Paderborn: Schöningh (UTB Wissenschaftliche Arbeitshilfen, 2334). ISBN 978-3-8252-2334-2.
- Frank, Andrea; Haacke, Stefanie; Lahm, Swantje (2007): Schlüsselkompetenzen Schreiben in Studium und Beruf. Unter Mitarbeit von Stefanie Haacke und Swantje Lahm. Stuttgart, Weimar: Metzler. ISBN 978-3-476-02166-3.
Die "Einstiegslektüre" für 5 EUR mit den wichtigsten formalen Hinweisen zur Zitation.
Der "Klassiker" unter den Anleitungen zum wissenschaftlichen Schreiben, seit 1954 immer wieder erweitert und im Bemühen um Vollständigkeit gemäß jeweils aktueller Anforderungen (sei es die Einführung elektronischer Textverarbeitung, die neuesten Änderungen in der Rechtschreibreform, die besonderen Erfordernisse von Online-Publikationen o.a.) ergänzt. Durch die langjährige Erscheinung quasi der Standard - und zugleich Vorbild für etliche andere Veröffentlichungen.
Gerade mal halb so dick wie "der Standop", behandelt dieses neuere Werk doch alle wichtigen Themen und gibt so eine gute Orientierung - um den Preis, dass es keine Vollständigkeit beansprucht.
"Das Genie beherrscht das Chaos" ... und für alle anderen gibt dieses Buch eine strukturierte Einführung in Techniken und Voraussetzungen wissenschaftlichen Arbeitens. Ausgehend von der Arbeitsplatzorganisation, dem persönlichen Zeitmanagement sowie Entspannungs- und Lernmethoden (Teil 1) geht es zur Informationsbeschaffung (Teil 2) und zum Schreibprozess. Etliche Hinweise bleiben dabei notwendig allgemein, insofer es zu vielen Kapiteln ganze Bücher gäbe. Als Einstieg und aufgrund der sonst wenig beachteten Themen des Teil 1 dennoch sehr geeignet!
Ausgehend von der Frage, was Wissenschaftliches Arbeiten ausmacht, werden am Beispiel des Pädagogikstudiums alle Aspekte sehr praxisorientiert mit konkreten Beispielen und Materialien (Links, Kopiervorlagen) erläutert.
Originelles Werk, das einem völlig anderen Stil als die anderen Ratgeber folgt. Leider sachlich etwas veraltet und auf rein theroretische Arbeiten ausgerichtet.
Wissenschaftliches Schreiben muss nicht verzweifelt unter Zeitdruck erledigtes "google - copy - paste" bedeuten, sondern kann richtig Spaß machen. In acht Kapiteln, die den Phasen des wissenschaftlichen Schreibprozesses entsprechen, gibt die Autorin eine Vielzahl konkreter Hilfen von der Arbeitsplanung über die Informationsbeschaffung bis hin zu Tricks gegeben Schreibblockaden.
Aus den Schreibworkshops der Uni Bielefeld hervorgegangenes Buch, das systematisch das "Problem der leeren ersten Seite", der Schreibblockaden usw. angeht. Für alle, die nicht "mal eben" etwas zu Papier bringen können - das kann man/frau lernen!
